Ob Überstunden, Minijobs oder Zeitarbeiter: Unternehmen haben diverse Möglichkeiten, um ihr Arbeitskräftepotenzial an Auftragslagen anzupassen.
Die vierteljährliche Randstad-ifo-Personalleiterbefragung erhebt regelmäßig, inwieweit Flexibilisierungsinstrumente für den Personalbestand von Unternehmen eingesetzt werden. Befragt werden jeweils rund 1000 Personalleiter in Deutschland. Die Ergebnisse für das erste Quartal 2019 wurden Mitte Juni veröffentlicht.
Untersucht werden die Instrumente
- Überstunden
- Arbeitszeitkonten
- innerbetriebliche Umsetzung
- befristete Verträge
- Zeitarbeit
- Minijobs
- Outsourcing
- freie Mitarbeiter.
Die Resultate zeigen, dass nahezu jedes Unternehmen (96 Prozent) seinen Personalbestand über einen Auf- bzw. Abbau von Überstunden flexibilisiert. Arbeitszeitkonten (88 Prozent) sowie innerbetriebliche Um- bzw. Versetzungen (82 Prozent) finden ebenfalls in den meisten Unternehmen Anwendung. Zudem werden befristete Verträge (65 Prozent) geschlossen und Minijobs (71 Prozent) vergeben, um Flexibilität zu gewinnen. Auch der Einsatz von Zeitarbeitnehmern (48 Prozent der befragten Unternehmen setzen diese ein), das Outsourcen von Angestellten (46 Prozent) sowie die Beschäftigung von freien Mitarbeitern (43 Prozent) sind weit verbreitete Flexibilisierungsmaßnahmen. Der Einsatz fast aller Instrumente ist laut Randstad in den vergangenen Jahren damit annähernd konstant geblieben.
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